Das Märchen vom Tee

Liebe Ostfriesische Tee Gesellschaft,

ich war ja schon sehr erstaunt: Da koche ich mir eine große Tasse Sternenglanz-Tee (Rooibos mit Aroma von gebrannten Mandeln, hmmmm!), genieße den Geruch – und krieg den ersten Schluck kaum runter. Zuordnen konnte ich den Geschmack kaum – ein Versuch: Man nehme drei Beutel Früchtetee auf eine kleine Tasse und lasse die Beutel knapp ne halbe Stunde stehen. Katrin, meine MItbewohnerin, verglich den Tee mit heißer Zitrone.

Auf gut Glück kochte ich nochmal Wasser auf. Diesmal für einen großen Becher, und ich ließ den Tee auch nur vier statt sechs Minuten ziehen. Schmeckte immer noch nicht besser. Der Anruf beim Hersteller mit bösen Worten war schon fast komplett durchgeplant

Zum Schluss durfte noch Anna, die andere Mitbewohnerin, probieren, die gerade nach Hause kam – nach dem üblichen Probierschluck – mehr bekam sie auch nicht runter – fragte sie uns, ob wir denn vorher das Wasser ausgekippt hätten, mit dem sie den Wasserkocher entkalkt hatte…

Nun kann ich von Glück reden. Neben mir steht der große Becher, gefüllt mit leckerem Tee, der nun wirklich ein wenig nach gebrannten Mandeln schmeckt 🙂

Ein Gedanke zu „Das Märchen vom Tee“

  1. Ich kenne da noch eine Gemeinschaft, die sich wunderte, warum der grüne Tee neuerdings so sauer schmeckt. In diesem Fall war der Entkalker Zitronensäure. 🙂

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