Wenn Mathematikern langweilig wird…

…erfinden sie neue Rechenspielchen. Heute saß ich mit Tobi – Erstsemester Lehramt Mathe und Physik – im Mathevorkurs auf englisch, und an sich legte alles ganz einfach los. Wir begannen über natürliche Zahlen zu reden, über die Definition einer Multiplikation und schon war die erste Hälfte der anderthalbstündigen Vorlesung rum. Hinterher zog der Dozent das Tempo an: Wie berechnet man die Zahl der Möglichkeiten, aus fünf Buchstaben ein drei Buchstaben langes Tripel zu bilden, in dem sich kein Zeichen wiederholt? 5 über 3, richtig. Soweit, so gut. Zum Schluss kündigte er Dinge an, die wir noch nie gehört hätten, Zahlen, die größer sind als jede, die wir schon kennen. Er schrieb als erstes ein n in ein Dreieck. Das bedeute n hoch n. Schön. 3 hoch 3 ist 27. Dann setzte er ein n in ein Viereck. Das wiederum bedeute dann, zum Ausrechnen seien n Dreiecke ineinander zu verschachteln und von innen nach außen aufzulösen. 3 in einem Rechteck ergibt somit 3 ineinander geschriebene Dreiecke. Da muss ich jetzt schon passen, was die Erinnerung betrifft, aber Tobi bestätigt mir gerade, dass ein Viereck mit ner 3 drin dann 4,4342648824303776994824963061915e+38 hoch 4,4342648824303776994824963061915e+38 (also 27 hoch 27, und das dann hoch 27 hoch 27…..) sein müsste. Verdammt, was für Zahlen. Dass dann auf das Rechteck auch noch ein Kreis folgte, der wiederum die entsprechende Zahl an Vierecken beinhaltete, macht die Sache komplett unübersichtlich………….

Kirschen statt Alice

Heute gabs sowohl eine Enttäuschung als auch ein positives Erlebnis. An sich wollte ich heute allen Krempel nach Darmstadt umziehen und meinen Internetanschluss einrichten. Dass das manchmal kompliziert wird, schrieb ich ja schon am Mittwoch. Heute war zwar die Hardware da, aber nach dem Anschluss klappte trotzdem nichts. Klar, denn laut Alice-Support sei die Leitung noch gar nicht von der Telekom vorbereitet. Da müsste noch jemand kommen, um das zu machen, und der sei wohl schon da gewesen, ich aber nicht, und nächstbester Termin ist der 20. September. Damit ließe Alice sich schon acht Tage mehr Zeit als angekündigt, und meine Anwesenheit scheint doch nötig zu sein, obwohl die mir das gegenteilig geschrieben haben…

Besser läufts da mit Cherry – der versprochene Empfänger ist heute angekommen 🙂 Wenigstens ein Glücksmoment…..

Alice vergisst die Hardware :(

Schon Ende August habe ich bei Alice einen Telefon- und Internetkomplettanschluss für Darmstadt bestellt. Glücklicherweise haben sie dann auch den Anschlusstermin auf den heutigen Mittwoch vorverlegt, nachdem zunächst Ende September angekündigt war. An sich hätte ich auch heute umziehen wollen, aber als ich gerade in der Wohnung war, merkte ich, warum es eine gute Idee war, doch nächsten Mittwoch erst Anspach zu verlassen: Alice hat doch glatt vergessen, die Hardware zu schicken. Und ohne deren Alice-Box komme ich weder an Telefon noch an Internet. Laut Callcenter-Dame wurde der Versand auf den „nächsten Werktag“ gesetzt, doch um welchen es dann letztendlich geht, ist mir unklar. Angekommen ist noch nichts, aber sie wolle es direkt rausschicken, sodass das Zeug morgen oder übermorgen da ist. Ob das wohl klappt….?

Laptoooop :)

Jawohl, seit Samstag bin ich im Besitz eines Laptops. Zwar ist das IBM Thinkpad T30 nicht mehr das neuste, aber es funktioniert und ist fast genauso gut ausgestattet wie mein Desktop-PC: Intel Mobile-CPU mit 1,8 GHz, 512 MB RAM, 80 GB Festplatte, 14,1“ TFT, das ganze unter Windows XP Pro. Auf eine WLAN-Karte warte ich noch, aber das kann sich nur noch um einige Tage handeln. Und die Akkulaufzeit ohne Netzteil muss ich gleich mal testen. Jetzt steht dem mobilen Computergenuss nichts mehr im Wege 🙂

Toller Support bei Cherry

Normalerweise ist telefonischer Support ja dafür bekannt, altbekannte Weisheiten zu zitieren und die Antworten vorzulesen, die für das Callcenter in einer Datenbank erfasst sind. Wird das Problem nun zu speziell, hat der Support selbstverständlich recht, obwohl die Lösung gar nicht mehr zum Problem passt (so geschehen bei der Telekom, die eine im T-Punkt erfasste Bestellung zwar im System finden konnte, die aber trotzdem nicht ausgeführt wurde, weiß der Teufel warum; oder bei 1&1, die eine Komplettleitung auf einmal nicht schalten wollte, obwohl sie vorher am selben Anschluss schon gelegen hat, weil die Leitung zu schwach wäre). Warum schreibe ich also nun diesen Beitrag? Weiterlesen

Stromberg

Natürlich lässt sich auch Bürohengst Bernd Stromberg bei YouTube sehen. Sowohl in seinen größten Filmen Matrix, Findet Nemo und Fluch der Karibik als auch zu den Themen Jesus und Hitler ist er dort präsent. Was bei ihm nicht klappt, zeigen die Outtakes – die beim neuen FDP-Channel bei YouTube übrigens zeigen, dass es für die FDP schon zu schwer ist, was falsch zu machen. Deren Outtakes von der Bundestagsfraktion aus Wiesbaden gehen richtig schief.

Umarmen als Stille Tat

Immer wieder wunderbar ist zu lesen, was bei der Aktion „Stille Taten“ passiert. Vollkommen anonym soll man hierbei anderen eine Freude machen. Die von Bionade gestartete Internetseite berichtet über die Taten und Reaktionen, seien es nun während des Urlaubs frisch gestrichene Schuhschränke, ein überraschender Blumenstrauß oder eine Umarmungszone mitten auf der Einkaufsmeile. Toll, dass es solche Leute noch gibt!