Wenn Mathematikern langweilig wird…

…erfinden sie neue Rechenspielchen. Heute saß ich mit Tobi – Erstsemester Lehramt Mathe und Physik – im Mathevorkurs auf englisch, und an sich legte alles ganz einfach los. Wir begannen über natürliche Zahlen zu reden, über die Definition einer Multiplikation und schon war die erste Hälfte der anderthalbstündigen Vorlesung rum. Hinterher zog der Dozent das Tempo an: Wie berechnet man die Zahl der Möglichkeiten, aus fünf Buchstaben ein drei Buchstaben langes Tripel zu bilden, in dem sich kein Zeichen wiederholt? 5 über 3, richtig. Soweit, so gut. Zum Schluss kündigte er Dinge an, die wir noch nie gehört hätten, Zahlen, die größer sind als jede, die wir schon kennen. Er schrieb als erstes ein n in ein Dreieck. Das bedeute n hoch n. Schön. 3 hoch 3 ist 27. Dann setzte er ein n in ein Viereck. Das wiederum bedeute dann, zum Ausrechnen seien n Dreiecke ineinander zu verschachteln und von innen nach außen aufzulösen. 3 in einem Rechteck ergibt somit 3 ineinander geschriebene Dreiecke. Da muss ich jetzt schon passen, was die Erinnerung betrifft, aber Tobi bestätigt mir gerade, dass ein Viereck mit ner 3 drin dann 4,4342648824303776994824963061915e+38 hoch 4,4342648824303776994824963061915e+38 (also 27 hoch 27, und das dann hoch 27 hoch 27…..) sein müsste. Verdammt, was für Zahlen. Dass dann auf das Rechteck auch noch ein Kreis folgte, der wiederum die entsprechende Zahl an Vierecken beinhaltete, macht die Sache komplett unübersichtlich………….

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