24 Stunden im Wald – danke, Galileo!

Galileo, die ehemals gute und informative, heutige Pseudo-Wissenschaftssendung auf Pro7, hat gestern einen netten Beitrag zum Thema „Galileo eXtrem – Überleben draußen im Winter“ gesendet. An sich ganz nett – doch über viele Merkmale des Beitrags wundern mich doch. Vor allem, wo Rüdiger Nehberg der Redakteurin als Experte zur Verfügung stand.

  • Zunächst wurde ein kleiner Unterschlupf im Wald gebastelt. Dazu wurde fachgerecht mit Hilfe eines Steines ein kleiner Baum gefällt.
  • Anschließend wurde der Redakteurin kalt – kein Problem, umwickeln wir ihre Füße mit Zeitung. Immer noch kalt? Okay, wir sammeln mitten im Wald Stroh und machen uns mit Hilfe eines Feuersteins ein kleines Feuerchen. Da wird ihr sicher warm.
  • Jetzt hat sie also Durst – na, da weiß Rüdiger Nehberg auch was gutes. Graben wir mal ein Loch und trinken das Wasser daraus. Genauso finden sich genügend essbare Pflanzen, wenn man sich mal gut umschaut.

All das mag schön und gut sein, solange nur die Redakteurin und „Sir Vival“ den Quatsch machen. Aber jedes Forstamt wird sich nun freuen, wenn das Publikum den Beitrag nachspielt…

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