Die Voruntersuchung und weitere Vorbereitungen

Ende Dezember ist es soweit: Nachdem die Feintypisierung bei mir eine Übereinstimmung gezeigt hat, werde ich zum Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie des DRK Hessen nach Frankfurt fahren. Dort findet eine ausführliche Voruntersuchung statt. Dabei sollen letzte Stolpersteine für die Spende ausgeräumt werden: Bestehen für mich als Spende wirklich keine Risiken?

Zusätzlich wird mir gezeigt, wie ich mich auf die Spende Mitte Januar vorbereiten muss. Hierbei gibt es grundsätzlich zwei Verfahren; bei mir wird die periphere Stammzellenspende urchgeführt. Eine Woche vor dem Spendetermin beginne ich, mir Hormone zu spritzen, mit denen verstärkt Stammzellen ins Blut „ausgeschwemmt“ werden. Bei der Spende werden mir zwei Venenkatheter gesetzt, damit werde ich an eine Maschine angeschlossen, die per Zentrifuge die Stammzellen herausfiltert. Die restlichen Blutbestandteile werden wieder gemischt und durch den zweiten Katheter zurück in den Körper geleitet.

Auch der Empfänger wird auf die Spende vorbereitet. Mittels Bestrahlung oder Chemotherapie wird das erkrankte eigene Knochenmark – und damit das Immunsystem – zerstört, damit es bei der Spende keine Abstoßungsreaktionen gibt. Liegen die Stammzellen des Spenders vor, werden sie dem Empfänger über einen Katheter direkt ins Blut gegeben. Innerhalb von zwei Wochen beginnt die Produktion neuer Blutzellen, mit denen sich dann auch das Immunsystem regeneriert.

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