WordPress, Permalinks und fcgi – erste Verbiegung

Auf unserem Fachschaftsserver läuft seit einigen Wochen testweise eine fcgi-Konfiguration, mit der wir verschiedene Skript-Verzeichnisse (wir hätten da neben einem CMS, einem Forum, seit eben einem Blog auch einige selbstgeschriebene Skripte) gegeneinander abschotten können. Der Handler

AddHandler fcgid-script .php

lauscht aber nur auf Dateien, die auf .php enden. Setzt man in WordPress Permalinks ein, die eine schöne URL-Struktur ermöglichen, kommt da nirgends .php drin vor. Bis eben sorgte das bei mir für arge Verwirrung, denn wie löst man das Problem? Ganz einfach: seit eben steht die zusätzliche Zeile

ErrorDocument 404 /index.php

in der Konfiguration. Die Datei index.php, die auch über mod_rewrite die Permalinks auf die internen Strukturen matcht, wird so zum Errorhandler. Für WordPress ändert sich nichts. Einziger Nachteil: zwar läuft alles, aber jeder Aufruf wird als 404-Dokument zurückgeliefert. In den Logs sieht das nicht gut aus, und wenn sich ein Browser mal am individuellen Errordocument stört, wird eben doch ein Fehler angezeigt. Vielleicht finde ich im Laufe des Tages ja noch eine bessere Lösung…?

4 Gedanken zu „WordPress, Permalinks und fcgi – erste Verbiegung“

  1. Hey, da kann man sich ja auch gleich die robots.txt sparen. Bei Google landet man so bestimmt nicht mehr!

    Viel Erfolg noch beim Basteln.

  2. Sollte mod_rewrite die „schönen“ URLs nicht automatisch auf eine PHP-Datei umbiegen oder kommt fcgi damit nicht klar? Evtl. ne andere Umleitungsform?

  3. fcgi horcht auf Dateien, die auf .php enden. mod_rewrite schreibt die URL nur um, schafft es aber nicht, den Handler zu triggern 🙁

  4. Arks, alles doof: Wenn AllowOverride auf none steht, funktionieren die mod_rewrite-Direktiven nicht – setze ich das auf FileInfo, laufen die Permalinks ohne weitere Ekelhaftigkeiten und vor allem auch ohne 404-Fehler…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.