Entega – ein schlechter Witz!

Vor zweieinhalb Monaten hat die Entega, der lokale Strom- und Gasversorger in Darmstadt, mächtig Arbeit bekommen. Dank Gaspreiserhöhungen von rund 25 Prozent haben viele gekündigt, auch unsere WG. Der Stunk wird sich bei uns noch fortsetzen, da man uns entgegen den Zusagen für einen Übergangsmonat nicht in den von der Entega vorgeschlagenen Angebotstarif, sondern in den Grundversorgungstarif eingestuft hat. Der Brüller des Tages steht nun im Darmstädter Echo: Die Entega senkt zum 1. Mai den Gaspreis um rund 15 Prozent. Hätte man sich das doch etwas früher überlegt – angeblich ist der Gaspreis mit einem halben Jahr Verzögerung an den Rohölpreis gekoppelt. Dass dann zum Jahreswechsel die Entega so zulangt, während andere Anbieter dank sinkender Ölpreise diese Ersparnisse an die Kunden durchreichen, bleibt unverständlich. Die neuen Preise fallen dann wohl eher in die Kategorie Schadensbegrenzung…

Flexible Floating Point Converter

In einer aktuellen Übungsaufgabe sollen Gleitkommazahlen einer nicht gebräuchlichen Länge in ihre Dezimaldarstellung umgerechnet werden. Zur Überprüfung der Ergebnisse habe ich ein kleines Script geschrieben. Die Länge von Exponent und Mantisse kann dort selbst eingegeben werden; andere online verfügbare Scripte boten dies nicht an, sondern nahmen nur eine Umwandlung von einer IEEE-754-Gleitkommazahl einfacher (tw. auch doppelter) Genauigkeit vor.

Unbekannte Ikone

Ich wundere mich immer wieder, was die deutsche Presse über Gospelmusik schreibt. Aktuellster Beweis: „XXL-Chor“  begeisterte mit Gospels in der Stadtkirche. Es geht um ein Gospelkonzert in Herdecke, das von der „Ikone der deutschen Gospel-Szene“ geleitet wurde. Zunächst gehe ich mal auf die Wortwahl Ikone ein. Laut Wikipedia ist eine Ikone eine Gottes- oder Heiligendarstellung oder bezeichnet berühmte Personen in den Massenmedien. Bedenkt man, dass ich von Martin Carbow, um den es hier geht, im Zusammenhang mit Gospel noch genau null gehört habe, passen beide Erklärungen nicht so gut. Auch auf seiner Internetseite gehts eher um Pop, Jazz und Essen. Nun gut. Zum Schluss bezeichnet der Redakteur Carbow auch als Hexenmeister – widerspricht der „Ikone“ immer mehr.

Lustiges geschieht dem Chor „TonArt“ aus Wetter. Denn dessen Zuhörer suchen „verzweifelt nach bekannten, verständlich gesungenen Vokabeln“ – muss ich mir um den Chor Sorgen machen? Und natürlich trifft das übliche Vorurteil mal wieder zu: Wir nennen die Veranstaltung „Gospelkonzert“, denn die Bezeichnung zieht ja grad ganz gut. Dass dann trotzdem Stücke wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „One moment in time“ oder ein Ragtime aus New Orleans dargeboten werden, lassen wir mal außer acht.

Soweit meine Kommentare zu diesem Artikel. Da mir das nicht zum ersten Mal sehr negativ auffällt, werde ich noch weitere Kommentare hier veröffentlichen.

Fehler, die Spammer nicht begehen sollten

Schade, da meinte es die Firma doch nur gut und schickte mir einen ausführlichen Auszug der über mich gesammelten Daten. Dass sie hierbei jedoch eine Telefonnummer benutzten, die mir seit Monaten nicht mehr zur Verfügung steht, und diese noch nicht einmal korrekt angegeben ist, ist schon einmal nicht gut. Dann bin ich in dem Datensatz komischerweise auf den Tag genau vier Jahre älter. Am spannendsten ist jedoch der letzte Punkt des Datensatzes. Die IP, unter der die Teilnahme erfolgte, wurde gespeichert. Dass dies in den Datenschutzbestimmungen des Gewinnspiels nicht erwähnt wird, lasse ich mal außer acht. Mich stört viel mehr, dass ich mich zum Zeitpunkt der Teilnahme angeblich im Netz eines amerikanischen Internetanbieters befunden haben sollte. Mal sehn, was das Dezernat Datenschutz des zuständigen Regierungspräsidiums dazu sagt…

Das Märchen vom Tee

Liebe Ostfriesische Tee Gesellschaft,

ich war ja schon sehr erstaunt: Da koche ich mir eine große Tasse Sternenglanz-Tee (Rooibos mit Aroma von gebrannten Mandeln, hmmmm!), genieße den Geruch – und krieg den ersten Schluck kaum runter. Zuordnen konnte ich den Geschmack kaum – ein Versuch: Man nehme drei Beutel Früchtetee auf eine kleine Tasse und lasse die Beutel knapp ne halbe Stunde stehen. Katrin, meine MItbewohnerin, verglich den Tee mit heißer Zitrone.

Auf gut Glück kochte ich nochmal Wasser auf. Diesmal für einen großen Becher, und ich ließ den Tee auch nur vier statt sechs Minuten ziehen. Schmeckte immer noch nicht besser. Der Anruf beim Hersteller mit bösen Worten war schon fast komplett durchgeplant

Zum Schluss durfte noch Anna, die andere Mitbewohnerin, probieren, die gerade nach Hause kam – nach dem üblichen Probierschluck – mehr bekam sie auch nicht runter – fragte sie uns, ob wir denn vorher das Wasser ausgekippt hätten, mit dem sie den Wasserkocher entkalkt hatte…

Nun kann ich von Glück reden. Neben mir steht der große Becher, gefüllt mit leckerem Tee, der nun wirklich ein wenig nach gebrannten Mandeln schmeckt 🙂